Begriffe neu definiert:
Das Wort Liebe ist positiv besetzt, die Folgen von Liebe sind aber leider häufig Wehmut, Leid, Schmerzen bis hin zu Schaden an Leib und Seele beim Liebenden und beim Geliebten.
Die Liebe schlägt leider viel zu häufig in Hass um. Warum?:
Unter Liebe versteht man neben dem innigen Verbundensein mit dem geliebten Menschen leider auch das aneinander Gebundensein.
Mehr noch: Der/die Liebende vereinnahmt den geliebten Menschen in seiner Liebe und erwartet Liebe, fordert Liebe ein und ist verärgert bei Liebesentzug. Liebesentzug führt zu Reaktionen, wie enttäuscht sein, Strategien ausdenken und verfolgen zur Rückgewinnung der Liebe. Ist die Zurückgewinnungs-Strategie nicht erfolgreich folgt die innere Abkehr vom ehemals geliebten Menschen hin zu „gleichgültig sein“ = seinen Standpunkt suchend der das eigene ICH stützen soll, über Anfeindungen des ehemalig geliebten Menschen bis hin zur Zerstörung der geliebten Menschen (sei es durch Worte oder durch Taten)
Dieses „Hass entwickeln“ erfolgt einseitig meistens beim Verlassenen, aber auch beidseitig.
Die Folge: Ehemals Verliebte, ehemals sich liebende Menschen, ehemals lieb miteinander umgehende Menschen entwickeln gegenüber den ehemals geliebten Menschen negative Gefühle bis hin zum Hass, die sie noch nicht einmal einem fremden Menschen gegenüber entwickeln können.
Wenn man sich dieses bewusst vor Augen holt, dann wird man erkennen, dass man einen gravierenden Fehler gemacht hat: Man hat einen, aus der eigenen Sicht aus herausragenden, positiv auf einen selbst wirkenden Menschen, den man vor allen anderen Menschen deutlichtst bevorzugte, ins Gegenteil verkehrt. Heute hasst man diesen eigentlich aus der eigenen, damaligen Sicht herausragenden, positiv auf einen selbst wirkenden Menschen!
Wann bleibt die Liebe?
Wenn Liebe total einseitig gelebt/geliebt wird.
wahre Liebe =
total, zu 100% einseitig.
wahre Liebe gibt
nur und verlangt nicht.
Die Wörter Egoist/Egoismus sind negativ besetzt und lassen unqualifizierte Angriffe auf Personen zu. Die Folge ist, dass diese betroffenen Personen sich eventuell davon abwenden zuerst an sich zu denken. Dieses ist grundsätzlich falsch!
Begründung:
Jeder Mensch hat in sich den Lebensmittelpunkt seines Lebens, und jeder Mensch muss zuerst an sich denken – um, ausgehend von seiner Innenwirkung und bei Beachtung der Grundwerte
-- positiv nach außen hin wirken zu können.
Ein Egoist in Übereinstimmung mit den Grundwerten ist ein äußerst positiver Mensch, der, weil er zuerst an sich denkt – dadurch Harmonie in sich findet und diese Harmonie nach außen weitergibt.