glauben-wissen                                      

angefangen am So, den 11. Januar 2004

 

 

Wer glaubt weiß nicht.

 

Wüsste man, so würde man nicht glauben müssen.

 

 

 

Der überwiegende Teil der Menschheit glaubt zu wissen.

Nur wenige wissen. (Die Voraussetzung für die Wahrscheinlichkeit des Vorhandensein von richtigem/wahrhaftigen Wissens ist das Leben der Grundwerte)

 

Diejenigen, die wissen werden häufig von den Gläubigen

missachtet, verachtet, verjagt, verfolgt, sogar von diesen gerichtet.

 

Wissende hatten es in der Vergangenheit ungleich schwerer, als heute.

Wissende mussten früher häufig ihr Anderssein mit dem Leben bezahlen,

da die Gläubigen glaubten im Sinne ihres Glaubens Recht sprechen zu dürfen,

sie glaubten richtig zu handeln und sie glaubten richtig zu richten.

Wussten sie dieses wirklich? Nein, sie glaubten es zu wissen!

 

Heute ist es leichter wissend zu sein und man muss nicht mehr fürchten von den Gläubigen missachtet, verachtet, verjagt, von ihnen gerichtet zu werden.

Durch das Wissen wird den Gläubigen immer wieder etwas von ihrem Glauben genommen, so dass ihr Glaube abnimmt oder abzunehmen droht.

Wenn ihr Glaube abnimmt ist dies ein bewusster Prozess.

Wenn ihr Glaube nicht abnimmt (dieses kommt häufig vor) nimmt die Abneigung gegen Wissen/gegen Neues/gegen neue Erkenntnisse zu. Man kapselt sich vor (eigenen) Erkenntnissen ab,

wird Fundamentalist und letztendlich radikal im Denken gegen die sogenannten Ungläubigen.

 

 

 

 

Die 2 Fragen, die sich ein Gläubiger stellen darf:

 

Ist mir bewusst, dass ich, wenn ich glaube nur glaube und nicht weiß?

 

-         bei Antwort nein: Es wird der Glaube verteidigt auf „Teufel komm raus“

 

-         bei Antwort ja und weiterem Festhalten am Glauben: Positives Festhalten am Glauben, den man für den richtigen hält.

 

-         bei Antwort ja und mit der Konsequenz daraus sich bewusst sein, dass damit ein Prozess der geistigen Weiterentwicklung verbunden ist und der Gefahr vom Glauben abzukommen. = hin zum Wissen.

 

Ist mir bewusst, dass der Glaube und die Verteidigung des Glaubens = des eventuellen Nichtwissens zu eigenen Verteidigungstaktiken führen kann, die evtl. falsch sind, von mir nicht mehr gänzlich überblickt werden können?

Warum?: Es werden unwahre Unterstellungen für die Beweisführung zum Glauben hin angewandt?  à Bitte selber überprüfen.