Innenwirkung:
Grobe
Erklärung Innenwirkung:
Ich
berücksichtige zuerst mich und denke erst in zweiter Linie an meine Umwelt und,
wie diese Umwelt mich sehen würde.
Ich
betrachte die Welt von meiner Sicht/von meinem Standpunkt aus.
Ich
berücksichtige zuerst mich und nicht die Anderen beim Betrachten von
Problemen/Vorgängen.
Das
heißt, ich muss zuerst an mich denken um zu Sichtweisen zu kommen, die für mich
richtig sind.
Ich setze Schwerpunkte in meinem Leben, richte mich daran aus --- und handle dementsprechend indem ich, basierend auf diesen Schwerpunkte, zuerst an mich denke.
Grobe
Erklärung Außenwirkung:
Ich
betrachte die Welt von der Sicht des/der Anderen aus.
Ich
denke zuerst daran (bei Problemen/Vorgängen) wie die Anderen über mich denken
und urteilen würden – und vergesse dabei mich – und handle so, wie es Andere
von mir erwarten würden!
Beispiel:
Ich mache Trends mit, die nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen.
Detaillierte
Erklärung Innenwirkung:
Alle
Menschen neigen dazu ihr Tun und Handeln gedanklich mit ihrer, sie umgebenden
Umwelt zu vergleichen und abzustimmen. – was
a.
richtig
und
b.
lebenserhaltend
ist
Trotzdem
gibt es Lebenssituationen, die in Abwägung/Abgleichung mit der Umwelt bei
Menschen, die keinen festen Lebenssockel haben, dazu führen, dass Sie ihre
innere (richtige) Meinung,
ihr
inneres (richtiges) Gefühl der allgemeinen Meinung/Stimmungslage/Zwängen opfern
um ja nicht als Außenseiter aufzufallen und verlacht zu werden.
Beispiel: (Vorweg: Mit Jemand ist gemeint Frau oder
Mann.)
Jemand
mag Volksmusik, und dieser Jemand meint, dass diese Volksmusik aus dem Herzen
kommt. Dies erkennt er zum Beispiel daran, dass die Interpreten beim Singen
lachen.
Das
Gegenteil erkennt dieser Jemand in der Rockmusik. Deren Interpreten, so stellt
er fest haben keine lachenden Gesichter, deren Gesichter sind zu Fratzen
verzerrt und zeigen ihm eine andere Gemütslage und Einstellung an, als bei den
Volksmusikanten. Trotzdem akzeptiere dieser Jemand die Menschen, die Rockmusik
mögen!!!
Wenn
dieser Jemand in einer Gesellschaft war, die der Rockmusik zugetan war erlebte
er bisher immer, dass man ihm missgünstig gegenüberstand, ihn zum Teil
mit Verachtung strafte und ihn mit seiner Liebe zur Volksmusik verlachte.
Bei
vielen seiner Schulkameraden/Schulkameradinnen beobachtete er/sie folgendes:
Der
äußere Einfluss war so stark, dass das innere Gefühl zugunsten der außen vorherrschenden
Meinung verlor und viele sich der vorherrschenden Meinung anschlossen.
Später wurde die vorherrschende Meinung manifestiert und zum Wahrheitsgehalt
der betreffenden Person hinzugefügt.
Dies
hatte zur Folge, dass sich neue Wahrheiten
bildeten.
Weitere
Gedankenansätze, anstatt Volksmusik:
Prägung,
Politik, Familie, Rauchen, Essen, Macht, Kirche, Liebe,.
Nun
zur Innenwirkung zurück:
Es
ist äußerst wichtig, dass man zuerst die Innenwirkung, dies ist à was für einen selber richtig und wichtig ist ß berücksichtigt – sich auf „seine Insel“ begibt und dies als erstes für
gut befindet, dass man auf dieser Insel ist – weil man wer (ein wertvoller
Mensch) ist und weil man so fühlt. Der nächste (Gedanken-) Schritt ist der
(nach dem Fühlen), sich bewusst zu sein, dass dies so richtig ist. Erst, wenn
dieses Bewusstsein erreicht ist, dann erst darf man sich der Umwelt widmen und mit seinem Bewusstsein vergleichen und
beginnen zu urteilen. Dieser Prozess führt dazu, dass man sich aktiv mit seiner
Umwelt auseinandersetzt und sich nicht passiv den vorherrschenden
Meinungen ergibt.
Leitsatz: Innenwirkung
immer vor Außenwirkung. Mir sollte bewusst sein: Die Außenwirkung kann so oder so sein
(positiv, neutral oder negativ), ich muss aber immer zuerst daran denken, was
ich für gut befinde, was für mich wichtig und richtig ist.
Zu
den Gedankenansätzen:
Prägung: Ich wurde, werde geprägt.
Kann ich aus meiner Prägung, die evtl., nach bewusstem Überlegen für mich
schädlich ist, ausbrechen. à Dies ist sehr schwer, meistens sollte man
fremde Hilfe in Anspruch nehmen.
Innenwirkung
noch aufspürbar und bewusst erfassbar?
Familie: Inwieweit bin ich bereit
und in der Lage meiner Familie die Zeit, Achtung und Liebe entgegenzubringen,
die Sie verdient?
Innenwirkung
selbstverständlich?
Richtige
Reihenfolge = Familie, Verwandte, Nachbarn, Freunde.
Politik: Wurde ich evtl. von meinen
Eltern, meiner Umwelt geprägt. Vertrete ich evtl. innere Werte, die mit meiner
politischen Zugehörigkeit nicht in Einklang zu bringen sind?
Innenwirkung
mit Außenwirkung bewusst verglichen?
Rauchen: Was musste alles in meinem
Kopf passieren, um das Rauchen für mich -- trotz allen Wissens um die
Schädlichkeit, des schlechten Vorbildes, der Umweltverschmutzung, der
Inanspruchnahme aller für meine Folgeleiden --
akzeptabel zu machen?
Innenwirkung
vergessen, vernachlässigt, unterdrückt?
Essen: Was passiert täglich in
meinem Kopf, dass ich masslos esse – trotz allem Wissens um die Schädlichkeit
des maßlosen Essens auf meinen Körper, mein Befinden, mein mir selber etwas
vormachen, dass alles so in Ordnung ist?
Hier
ist die Innenwirkung einem Trugschluss erlegen, da man scheinbar richtig
vorging, sich aber von falschen Leitsätzen verleiten ließ, die waren: Heute ja,
morgen wieder weniger. Dies alles braucht mein Körper. Irgendwann unternehme
ich etwas dagegen. Ich fühle mich wohl. Man mag mich so, wie ich bin. Ich mag
mich so, wie ich bin. Es gibt schlimmeres. U.s.w.
Innenwirkung
richtig: Ich muss zuerst an mich, das ist meinen Körper, meine Gesundheit
denken.
Gesund
heißt, normales Gewicht haben, damit alle Organe in meinem Körper optimal
arbeiten können.
Außenwirkung
richtig: Dem Club der Dicken (im Club der eher krank werdenden) muss ich nicht
angehören. Mein Lebensmittelladenbesitzer, mein Koch in meinem
Lieblingsrestaurant lebt für sich sein Leben -- und so hoffe und unterstelle
ich, auch richtig – ich aber muss mein
Leben für mich richtig leben und zuerst an mich – meine Gesundheit – mein Leben
– denken.
Macht: Welchen Prinzipien habe
ich mich unterworfen, damit ich an der Macht bleibe?
Inwieweit
habe ich meine Macht auf Kosten Anderer aufgebaut? Habe ich diese Macht
verdient? Jetzt wird es noch komplexer, als beim Thema Essen.
Auch hier ist die Innenwirkung einem noch viel komplexeren/größeren Trugschluss unterlegen.
Die
falschen Leitsätze hier: Um Macht zu haben/ausüben zu können muss ich
Einfluss/Geld haben.
Dies
hat zur Folge, dass ich Menschen gegen ihren Willen zu Handlungen (er)presse,
die mir in meiner Innenwirkung helfen mein Machtpotential weiter auszubauen.
Statt
mich in bestimmten Situationen anzustrengen und mit meinem Intellekt/Wissen und
meinem Charme etwas zu erreichen habe ich Macht ausgeübt.
Dies
hatte zur Folge, dass meine Untergebenen mich in meiner großartigen Art nicht
kennen lernen konnten und ich dadurch auch sehr wenig Zugang zu den
Untergebenen fand.
Zugang
fand ich natürlich zu ähnlich (machtbesessenen Menschen), wie ich es bin.
Meine Fragen an mein Bewusstsein:
Was
habe ich alles auf Kosten der Macht gewonnen? Geld: ja! Freiheit? à scheinbar
Meine
Fragen an mein Unterbewusstsein: Was habe ich auf Kosten der Macht verloren?
Verloren
habe ich: Die Freiheit. Durch jedes Objekt, welches ich besitze wurde ich
gebundener, da ich mich gegen den Verlust der Objekte wehren muss – zumindest
muss ich um den Erhalt sorgen.
Was
ging/geht mir an Zeitqualität verloren, nur weil ich mehr besitze, als andere?
Innenwirkung
richtig:
Ich
muss zuerst an mich, meinen Körper und meinen Geist denken. Was muss ich
machen, damit ich nicht Lebensqualität mit Lebensstandard verwechsle?
Ich
weiß, dass ich für mich Zeit brauche, um meinem Leben einen tieferen Sinn zu
geben als nur Geld und Macht. Ich weiß, dass ich auch für meine Familie Zeit
brauche, damit mir meine Familie, aus der ich Kraft für meine Arbeit schöpfe, erhalten
bleibt.
Ich
weiß, dass ich, wenn ich meine Untergebenen mit ihrem umfangreichen Wissen für
meine Belange begeistern kann, ich Arbeit/Macht abgeben kann – dadurch Zeit für
mich gewinne – und wenn ich auch noch die Macht/Geld verteile damit Geld = Probleme
= Zeitverluste nach unten weitergebe.
Zugleich
bekomme ich Freunde in meinem eigenen Unternehmen und steigere meine und die
Lebensfreude meiner (Untergebenen), die jetzt zu Mit-Arbeitern
geworden sind.
Außenwirkung
richtig:
Ich muss nicht dem Club der Reichen angehören
(obwohl ich reich bin = an Geld und auch an Bewusstsein), ich kann es mir
erlauben anstatt Golf zu spielen, zu Segeln, Rennen welcher Art auch immer zu
fahren, mit Geld zu spielen – auch mal „nur“ mit meiner Frau/Mann/Familie, meinen
Kindern/Freunden spazieren zu gehen, mich mit ihnen zu unterhalten, ihnen
zuzuhören, ihnen positives zu sagen (wie ich es auch meinen Mit-Arbeitern
sage).
Kurzum:
Ich gebe denen die Zeit, die es verdienen, da sie mir ihre Kraft, ihre Gunst
geben, damit ich die Kraft habe Macht richtig auszuüben.
Zu
Kirche und Liebe folgen die
Überlegungen zu einem späteren Zeitpunkt.